Fast 60 Prozent des deutschen Stroms stammen bereits aus erneuerbaren Quellen – Tendenz steigend.1 Das Ziel: 80 Prozent bis 2030, Klimaneutralität bis 2045. Doch ohne ein leistungsfähiges Stromnetz bleibt diese Energie dort stecken, wo sie entsteht – statt dorthin zu fließen, wo sie gebraucht wird. Das strukturelle Problem ist bekannt: Wind erzeugt Strom vor allem im Norden und Osten, die Industrie verbraucht ihn im Süden und Westen. Die sogenannten „Stromautobahnen“ – die Höchstspannungsnetze mit 220 bis 380 kV – sind das Bindeglied. Doch die bestehende Infrastruktur ist dem wachsenden Bedarf kaum gewachsen: Netzabschaltungen und Engpässe zeigen, wie dringend der Ausbau ist.1
Assetklasse Erneuerbare EnergienNetzausbau – das Rückgrat der Energiewende
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1IMK / Hans-Böckler-Stiftung: Investitionsbedarf Stromnetze Deutschland bis 2045 https://www.boeckler.de/de/faust-detail.htm?produkt=HBS-009011
2https://www.imk-boeckler.de/de/pressemitteilungen-15992-studie-berechnet-investitionsbedarf-in-deutsche-stromnetze-65371.htm
3Amprion GmbH: Investitionsplan 36,4 Mrd. Euro bis 2029 Direktlink zur Netzausbau-Seite auf amprion.net (Primärquelle): https://www.amprion.net/Netzausbau/
4Bundes-Klimaschutzgesetz (KSG) – § 3 und § 4 § 3 Einzelnorm direkt: https://www.gesetze-im-internet.de/ksg/__3.html