Beste Geldanlage 20266 gute Gründe für Erneuerbare Energie

Erneuerbare Energien sind 2026 längst mehr als ein klimapolitisches Anliegen. Sie sind eine Anlageklasse mit eigener Marktdynamik, getragen von politischem Rückenwind und einem stetig wachsenden europäischen Markt. Die folgenden Gründe zeigen, warum sich ein Engagement 2026 und in den Jahren danach lohnen kann.
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zuletzt aktualisiert10.06.2026
KategorieGrundlagen Geldanlage
Dynamische, abstrakte Lichtlinien in Grün-, Blau- und Violetttönen mit fließender Bewegung auf dunklem Hintergrund

1. Grund: Neue Fragen benötigen neue Antworten

So unterschiedlich wir Menschen auch sind, so sind wir uns doch zumindest in diesem Punkt einig: Die letzten Jahre waren schwer. Die Welt ist im Umbruch, die eine Krise jagt die nächste, sowohl in Deutschland als auch in Europa und der ganzen Welt. Da war erst eine neue Pandemie, dann ein Krieg mitten in Europa, daran anschließend eine heftige Energiekrise – und allem voran der Dauerbrenner: die Klimakrise.

Manche dieser Probleme lassen sich nicht so einfach lösen, so gern man auch möchte. Umso wichtiger ist es deshalb, diejenigen Probleme anzugehen, die man angehen kann. Und häufig braucht es für neue Probleme auch neue Ideen, neue Technologien, um langfristige Lösungsansätze zu finden. 

Das wird zum Beispiel in der Autoindustrie deutlich: In den letzten Jahren ist der Anteil von Elektrofahrzeugen stetig angestiegen, im Jahr 2025 erreichte ihr Anteil an den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland mit 19,1 Prozent einen neuen Höchstwert.1 Dabei stoßen E-Autos über ihre gesamte Lebensspanne hinweg rund 30 Prozent2 weniger klimaschädliche Gase aus als konventionelle Fahrzeuge.

Und auch in der Energiebranche stehen die Zeichen auf grün: Um langfristige Alternativen zu Erdöl, Kohle & Co. zu finden, werden immer effizientere Lösungen entwickelt, wie leistungsstarke Windräder und Solarkraftanlagen – zwei Technologien nachhaltiger Energiegewinnung, die zusammengenommen 2025 für rund 46 Prozent der deutschen Stromerzeugung standen.3 Und mit zuverlässigen und leistungsstarken Technologien wie Wind-, Wasser- oder Solarkraft bleiben keine Fragen mehr offen, wenn es darum geht, zukunftsfähige Energieversorgungssysteme zu entwerfen.


2. Grund: Mehr Stabilität auf ganzer Linie

Vor allem in Krisenzeiten sind Anleger:innen auf der Suche nach Sicherheit – so auch in Zeiten wie heute. Laut einer aktuellen Studie der BarmeniaGothaer gilt eine hohe Sicherheit für 47 Prozent der Befragten4 als wichtigster Aspekt beim Geldanlegen.

Dabei wird noch immer viel auf klassische Anlagen wie Edelmetalle, Sparbücher oder Tages-/Festgeld gesetzt. Doch viele dieser Anlageprodukte geben heute lange nicht mehr so viel her wie früher. Nach den hohen Zinserträgen der vergangenen Jahre sinken die Zinsen seit 2024 wieder, während die Inflation im April 2026 auf 2,9 Prozent5 angestiegen ist – getrieben vor allem von Energiepreisen. Reale Renditen sind damit bei vielen klassischen Anlagen knapp oder negativ.

Deshalb braucht es eine Alternative, die Stabilität gibt und das investierte Kapital vor Wertverlust schützt. Investments in Erneuerbare Energien, zum Beispiel über Investmentfonds im Bereich Erneuerbare Energien, generieren ihre Erträge in erster Linie durch den Strom, der durch Wind, Sonne & Co. produziert und oft über langfristige Abnahmeverträge verkauft wird. Dadurch werden sowohl die fondseigenen Einnahmen als auch die Renditen der Anleger:innen planbar und sorgen für mehr Ertragsplanbarkeit.

Und auch die Versorgungssicherheit kann mit Erneuerbaren Energien deutlich erhöht werden. Je stärker die Energie-Infrastruktur in Deutschland ausgebaut wird, desto mehr eigener Strom kann ins hiesige Stromnetz eingespeist werden.  

Damit sinkt zum einen die Abhängigkeit von externen Strom- und Wärmelieferanten. Zum anderen wird Deutschland unabhängiger von importierten Brennstoffen und ihren Preisschwankungen – ein Faktor, der gerade seit der Energiekrise 2022 an Bedeutung gewonnen hat.

Dabei macht ein höherer Anteil Erneuerbarer das Stromsystem nicht automatisch ruhiger. Solange Speicher und Netze nicht im gleichen Tempo mitwachsen, können die kurzfristigen Strompreise sogar volatiler werden. Genau deshalb entsteht die Stabilität für Anleger:innen vor allem über langfristige Abnahmeverträge und Einspeisevergütungen, nicht über den Tagesmarkt.

Ein Mann im grauen Anzug steht vor einer strukturierten, verwitterten Wand und lächelt in die Kamera.
Timo Werner
klimaVest Fondsmanager seit der ersten Stunde 2020
Mit klimaVest erwerben wir Wind- und Solarparks, die nicht nur zum Ausbau von Erneuerbaren Energien beitragen, sondern unseren Anleger:innen auch einen gewissen Inflationsschutz ermöglichen. Denn den erzeugten grünen Strom können wir über staatliche geförderte Einspeisevergütungen, Direktvermarktung oder über Stromabnahmeverträge an Unternehmen und Versorger verkaufen. Eine höhere Inflationsrate sorgt dabei auch für höhere Strompreise, sodass unsere Anleger:innen von den Einnahmen stärker profitieren.

3. Grund: Langfristigkeit zahlt sich aus

Apropos Versorgungssicherheit: Im Jahr 2023 2025 deckten Erneuerbare Energien erstmals bereits zum dritten Jahr in Folge über die Hälfte des deutschen Strombedarfs. Insgesamt ist der Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch seit dem letzten Jahrzehnt von 25 Prozent (2013) auf 55,8 Prozent (2025)6 gestiegen. Bei der Stromerzeugung stieg der Anteil von Erneuerbaren Energien auch auf ein neues Hoch und erreichte erstmals 56 58,6 Prozent 3.

Den größten Anteil daran hat noch immer die Windkraft. Allein die 2025 erbauten Onshore-Windkraftanlagen mit rund 5,2 Gigawatt zusätzlicher Leistung können mehrere Millionen Haushalte mit klimafreundlichem Strom versorgen.7

Auch der Ausbau von Solarkraftanlagen läuft auf hohem Niveau weiter: 2025 wurden rund 17,8 Gigawatt Photovoltaik-Leistung neu installiert. Damit liegt die installierte PV-Leistung in Deutschland insgesamt bei rund 117,7 Gigawatt8.

Nachdem der Ausbau von Erneuerbare-Energien-Anlagen im Jahr davor schleppender verlief als geplant, geht es aktuell also wieder gut voran – so gut, dass die Zeichen gut stehen, dass Deutschland seine Klimaschutzziele bis 2030 erfolgreich realisieren kann. 
Auch wenn es in manchen Jahren also langsamer geht als geplant: Der langfristige Ausbau Erneuerbarer Energien macht sich schon jetzt mehr als bezahlt.


4. Grund: Ein Investment in Innovation

Nicht immer lässt sich frühzeitig absehen, wie neue und innovative Produkte oder Technologien sich auf unsere Umwelt und unsere Gesellschaft auswirken werden. Und in so manchem Fall werden die Konsequenzen erst erkennbar, wenn sich die Innovation schon längst durchgesetzt hat. Dass sich beispielsweise durch die Erfindung des Einwegplastik weltweit riesige Müllberge bilden würden, wurde im Hype der 1960er Jahre wahrscheinlich kaum mit bedacht.

Darauf folgte eine gewisse Skepsis, die auch heute noch vielen Innovationen entgegengebracht wird – und das auch zurecht. Denn ob ein Produkt oder eine Technologie wirklich innovativ ist, zeigt sich immer mehr auch daran, wie zukunftsfähig sie ist. Der Blick nach vorn ist deshalb unverzichtbar, wenn es darum geht, neue und vielversprechende Ideen zu fördern und in der ganzen Gesellschaft stark zu machen.

So sind auch manche Technologien fossiler Energiegewinnung mittlerweile nicht mehr zukunftsfähig. Ein einzelnes, 2010 errichtetes Windrad kann kaum mit der Zeit mitgehen. Erneuerbare Energien stehen gerade erst am Anfang ihrer Innovationskraft. Und dadurch, dass sie mit natürlichen Ressourcen wie Wind und Wasser funktionieren, besteht hier ein riesiges Potenzial, um noch umweltfreundlichere Ideen und Konzepte der Energiegewinnung zu entwickeln. Voraussetzung ist, in ein wandlungsfähiges Konzept zu investieren – das heißt eher in einen offenen als einen geschlossenen Fonds.

Dieser Prozess ist auch schon in vollem Gange: Schon jetzt werden Konzepte wie Agriphotovoltaik entwickelt, die es ermöglichen, Flächen, auf denen Solaranlagen stehen, auch landwirtschaftlich für die Bepflanzung oder Tierhaltung zu nutzen. Oder Windkraftanlagen ohne Rotorblätter, die keine Gefahr für Vögel darstellen. Oder Floating-PV, das Solaranlagen auf freie Wasserflächen setzt und so das Gewässer und die darin lebenden Organismen vor einer übermäßigen Sonneneinstrahlung schützt.

Ein Investment in Erneuerbare Energien ist damit auch ein Investment in nachhaltige, innovative und vor allem zukunftsfähige Ideen und Technologien. Denn das eine funktioniert nicht ohne das andere.


5. Grund: Energie aus eigener Hand

Stabile Energiepreise sind in Europa zur Ausnahme geworden. Im April 2026 zog die Inflation in Deutschland wieder auf 2,9 Prozent9 an, getrieben vor allem von steigenden Energiekosten im Zuge des Iran-Konflikts. Gewöhnt haben sich viele an solche Sprünge mittlerweile, akzeptiert haben sie sie nicht.

Dabei zeigt sich ein Muster, das sich seit dem Ende der russischen Gasimporte 2022 nicht aufgelöst, sondern nur verschoben hat. Wo früher Pipeline-Gas aus dem Osten kam, kommt heute Flüssiggas aus den USA. 2025 deckten die USA bereits 57 Prozent der europäischen LNG-Importe, für 2026 wird ein Anstieg auf rund zwei Drittel erwartet10. Europa hat den Lieferanten gewechselt, aber nicht die Abhängigkeit.

Genau hier setzen Erneuerbare Energien an. Wind, Sonne und Wasser kommen aus dem eigenen Land. Sie lassen sich nicht boykottieren, nicht sanktionieren und werden auch nicht teurer, weil irgendwo auf der Welt eine Pipeline gesprengt oder ein Tanker umgeleitet wird. Das ist 2026 längst kein bloß ökologisches Argument mehr, sondern ein industriepolitisches: Mit dem European Green Deal und dem Net-Zero Industry Act hat die EU Erneuerbare Energien zum strategischen Pfeiler ihrer Energiepolitik gemacht. Bis 2030 soll Europa 40 Prozent11 seines jährlichen Bedarfs an grünen Energietechnologien aus eigener Produktion decken.

Für Anleger:innen bedeutet das einen verlässlichen Horizont. Investments in Erneuerbare Energien profitieren damit von einem politischen Rahmen, der auf europäischer Ebene fest verankert ist und über einzelne Wahlperioden hinaus angelegt ist.


6. Grund: Gemeinsam geht es schneller voran

Wind, Wasser und Sonne sichern schon heute unsere Versorgung mit Strom und Wärme. Viele wichtige Schritte sind auch schon getan, der Ausbau geht stetig voran, der Anteil von Erneuerbaren Energien steigt – wenn auch langsamer als erhofft.12

Doch der weitere Fortschritt hängt nicht nur an der Politik, sondern auch an uns als Gesellschaft. Das Gute ist: Wer mehr tun möchte, kann mehr tun. Mit Investmentprodukten aus dem Bereich Erneuerbare Energien zum Beispiel, die auf direktem Wege in den Ausbau von Windkraft & Co. investieren.  Denn ohne privates Kapital wird die Energiewende nicht gelingen.

Mit dem Sachwerte-Fonds klimaVest haben auch private Anleger:innen seit 2020 erstmals Zugang zur Anlageklasse Erneuerbare Energien und können in die Entwicklung und den Betrieb von Wind- und Solarkraftanlagen in ganz Europa investieren.

Als ELTIF (European Long-Term Investment Fund) bietet klimaVest erstens ein direktes Investment in die europäische Realwirtschaft, zweitens ein hohes Maß an Transparenz und Schutz für seine Anleger:innen.

Das Portfolio von klimaVest besteht aus 43 Assets europaweit. Der so erzeugte Strom wird unter anderem über langjährige Abnahmeverträge und direkt am Markt verkauft. Daraus entsteht sowohl für den Fonds als auch seine Anleger:innen ein stabiler, planbarer Cashflow. klimaVest agiert somit komplett abseits der Börse und bleibt so unberührt von börsenbedingten Schwankungen.

klimaVest ist ein zukunftsgerichtetes Investment, das ein geringes und gut kalkulierbares Risiko bei gleichzeitig soliden Ertragschancen bietet. So kann aus einer Geldanlage die beste Anlageoption für 2026 und darüber hinaus werden. Ein Fondsvolumen von rund 1,8 Mrd. Euro und die Position als Deutschlands größter ELTIF13 für Privatanleger:innen deuten darauf hin.

1Quelle: Kraftfahrt-Bundesamt, Jahresbilanz Pkw-Neuzulassungen 2025, 06.01.2026, https://www.kba.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Fahrzeugzulassungen/2026/pm01_2026_n_12_25_pm_komplett.html

2bmuv (2020): Wie klimafreundlich sind Elektroautos? https://www.bmuv.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Verkehr/emob_klimabilanz_bf.pdf

3Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 073, 09.03.2026, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/03/PD26_073_43312.html

4Quelle: BarmeniaGothaer Anlegerstudie 2026, 12.03.2026, https://www.mein-geld-medien.de/versicherungen/barmeniagothaer-anlegerstudie-sicherheit-ist-leitmotiv-der-geldanlage-2026 Quelle

5Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 161, 13.05.2026, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_161_611.html

6Quelle: BDEW/ZSW Pressemitteilung „Erneuerbare Energien decken im Jahr 2025 fast 56 Prozent des Stromverbrauchs", 10.12.2025, https://www.solarserver.de/2025/12/10/stromverbrauch-in-deutschland-2025-erneuerbare-energien-erzeugen-fast-56-prozent und Umweltbundesamt, Indikator Anteil Erneuerbare am Bruttostromverbrauch, Stand 2026, https://www.umweltbundesamt.de/indikator-anteil-erneuerbare-am

7Quelle: Deutsche WindGuard im Auftrag von BWE und VDMA Power Systems, Status des Windenergieausbaus an Land 2025, 15.01.2026, https://www.windguard.de/jahr-2025.html

8Quelle: Umweltbundesamt, „Erneuerbare Energien in Deutschland: Wachstum 2025 verhalten", 05.03.2026, https://www.umweltbundesamt.de/themen/erneuerbare-energien-in-deutschland-wachstum-2025

9Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 161 „Inflationsrate im April 2026 bei +2,9 %", 13.05.2026, https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/05/PD26_161_611.html

10Quelle: Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA), berichtet bei Euronews „USA liefern künftig zwei Drittel von Europas LNG-Importen", 13.05.2026, https://de.euronews.com/business/2026/05/13/usa-liefern-kunftig-zwei-drittel-von-europas-lng-importen

11Quelle: Europäische Kommission, Netto-Null-Industrie-Gesetz (Verordnung (EU) 2024/1735), in Kraft seit 01.07.2024, https://commission.europa.eu/topics/competitiveness/green-deal-industrial-plan/net-zero-industry-act_de

12Die Bundesregierung (2023): Energiewende beschleunigen https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/klimaschutz/planungs-und-genehmigungsbeschleunigung/erneuerbare-netzausbau-2194562

13Größter ELTIF / Marktführer Deutschland: Scope ELTIF-Studie 2026, „Massenstart geglückt – Überblick über den ELTIF-Markt 2025/2026", Stand: 31.12.2025, veröffentlicht 26.03.2026, Seiten 2 und 9. https://saprodscopeexplorer01.blob.core.windows.net/public/reports-links/Scope_ELTIF-Studie_2026_XLvozhE.pdf