Es wird eine Stromtrasse mit Überspannungsnetzen dargestellt. Im Vordergrund ist ein grünes Feld, im Hintergrund ein Waldgebiet zu sehen.

Strategische Beteiligung im Fokus Kapitalstärkung bei Amprion: ein wichtiges Signal für klimaVest

26.03.2026 4 Minuten Lesezeit

Berater*innen Information, keine Weitergabe an Kund*innen

Der Ausbau der erneuerbaren Energien hat zuletzt neue Höchststände erreicht. Damit diese Mengen zuverlässig integriert und transportiert werden können, braucht es eine Grundvoraussetzung: leistungsstarke Netze. Mit der Beteiligung an Amprion hat klimaVest im vergangenen Jahr einen strategischen Meilenstein gesetzt. Eine Eigenkapitalerhöhung bei Amprion stärkt die Finanzierungsbasis des Unternehmens und unterstützt die Umsetzung des Investitionsprogramms.

Starkes Signal bei Amprion

Diese Nachricht verdeutlicht den Fortschritt der deutschen Energiewende: Amprion hat im Dezember 2025 eine Eigenkapitalerhöhung in Höhe von 2,2 Milliarden Euro erfolgreich vollzogen. Die Kapitalmaßnahme stärkt die Finanzierungsbasis für das bis 2029 ambitioniert geplante Investitionsprogramm für den Netzausbau.¹

Für klimaVest‑Anleger:innen ist das ein besonders positives Zeichen: Der Fonds hat diese Kapitalmaßnahme aktiv begleitet und damit einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung zentraler und nachhaltiger Infrastruktur für eine klimaneutrale Energiezukunft geleistet. Die Beteiligung zeigt, wie klimaVest gezielt Chancen nutzt, um stabile Werte zu schaffen und gleichzeitig die Umsetzung entscheidender Energiewendeprojekte zu fördern – ein Gewinn für Anleger:innen wie auch für das Energiesystem insgesamt.

Was mit dem frisch mobilisierten Investitionskapital passiert, lässt sich direkt vor Ort beobachten. Amprion treibt den Netzausbau mit Hochdruck voran: Die Gleichstrom-Schlagader A-Nord, die Windstrom von der Nordsee bis in den Westen Deutschlands transportieren wird, befindet sich in der intensiven Bauphase und soll 2027 in Betrieb gehen. Parallel dazu werden die Offshore-Anbindungssysteme DolWin4 und BorWin4 realisiert, die zusammen eine Leistung von 1,8 Gigawatt übertragen können – genug, um eine Metropole wie Hamburg zu versorgen.²

Peter Rüth, CFO von Amprion, unterstreicht die Bedeutung der Maßnahme:
 
Die regelmäßigen Eigenkapitalzuführungen sind fester Bestandteil unserer Finanzierungsstrategie und sichern die Umsetzung unseres Investitions-programms. Die Investitionen in unsere Projekte und deren planmäßiger Abschluss sind eine wichtige Voraussetzung zur Transformation des Energiesystems in Deutschland.
Peter Rüth
CFO von Amprion

Amprion und klimaVest: Eine starke Verbindung

  • Systemrelevanz: Als einer der vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland betreibt Amprion ein rund 11.000 Kilometer langes Höchstspannungsnetz
  • Reichweite: Das Netzgebiet erstreckt sich von der Nordsee bis zum Alpenraum
  • Wirtschaftskraft: Rund 29 Millionen Menschen leben in diesem Gebiet, in dem etwa ein Drittel der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung erwirtschaftet wird

Hintergrund: So ist klimaVest an Amprion beteiligt

klimaVest ist seit Mai 2025 indirekt an Amprion beteiligt. Der Einstieg erfolgt über die M31 Beteiligungsgesellschaft, die 74,9 Prozent an Amprion hält. Weitere 25,1 Prozent liegen bei der RWE Alkaios Holding GmbH, einem Joint Venture von RWE AG und Apollo Global Management.

Mit diesem Schritt war klimaVest der erste offene Sachwertefonds in Deutschland, über den Privatanleger:innen in den Stromnetzausbau investieren konnten. Gemeinsam mit starken Industriepartnern investiert Amprion massiv in den Aus- und Umbau der Infrastruktur. Damit schaffen wir die physische Grundlage für ein klimaverträgliches Energiesystem und sichern gleichzeitig die Teilhabe unserer Anleger:innen an dieser kritischen Infrastruktur.
 

Schlüsselfunktion für die Energiewende und Stabilität für Ihr Portfolio

Der Netzausbau wird derzeit wieder viel diskutiert. Für uns steht fest: Er ist eine zwingende Voraussetzung für den Erfolg der Transformation. Die Realität der deutschen Energiegeografie ist eindeutig: Während Offshore-Windparks auf hoher See und Windkraft-Cluster im Norden gewaltige Mengen Strom erzeugen, liegen die großen Industriezentren vor allem im Süden und Westen. Ohne leistungsfähige Übertragungsnetze lässt sich dieser Strom weder störungssicher ins System integrieren noch effizient verteilen.

Damit die Energiewende bei den Menschen und Unternehmen ankommt, muss der Netzausbau im Gleichschritt mit dem Ausbau der Erneuerbaren voranschreiten. Deshalb weitet klimaVest den Investmentfokus konsequent aus: Wir investieren in eine intelligente Mischung aus Erzeugung, Stromnetzen und Batteriespeichern. Nur wer in das gesamte System investiert, statt nur in einzelne Segmente, sichert die Zukunft der Energieversorgung.

Für unsere Anleger:innen bedeutet diese Beteiligung weit mehr als nur ökologische Wirkung. Auf Portfolio-Ebene sorgt die Netzinfrastruktur für eine effektive Diversifizierung. Gleichzeitig unterliegt die Asset-Klasse einem regulierten Erlösrahmen. Die Bundesnetzagentur legt unter anderem die kalkulatorische Eigenkapitalverzinsung und die Erlösobergrenzen fest, was die Grundlage für vergleichsweise verlässliche Cashflows schafft. In einem volatilen Marktumfeld ist diese Komponente ein entscheidender Faktor für die langfristige Stabilität des Fondsvermögens von klimaVest.